Emissionsbilanz der letzten Jahre
Unsere Emissionsbilanz – präzise, transparent und richtungsweisend
Wir erstellen jährlich eine transparente und fundierte Emissionsbilanz, um die vom DAV Regensburg verursachten Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen und sichtbar zu machen. Die Bilanzierung erfolgt nach den Standards des Greenhouse Gas Protocol sowie nach den Vorgaben des Bundesverbandes des Deutschen Alpenvereins (DAV).
Die Datenerhebung basiert auf einer Vielzahl detaillierter Einzelwerte und umfasst hunderte Positionen – von der Infrastruktur (z. B. Heizung, Strom), über den Einkauf (z. B. Kletterausrüstung) bis hin zur Mobilität (z. B. Anreise zum Kletterzentrum). In die Bilanz flossen monatelange Arbeit und umfassende Recherchen ein, um eine möglichst genaue Gesamterfassung zu ermöglichen.
Emissionsfaktoren zur Verwendung im DAV
Was wird bilanziert?
Der DAV berücksichtigt in seiner Methodik alle drei Scopes:
Scope 1 – direkte Emissionen (z. B. Heizungen in vereinseigenen Gebäuden)
Scope 2 – indirekte Emissionen durch Energiebezug (z. B. Stromverbrauch)
Scope 3 – weitere indirekte Emissionen (z. B. durch Herstellung und Transport von Materialien)
Dabei ist jedoch klar geregelt, welche Emissionen in die Verantwortung des Vereins fallen – und welche nicht. So wird etwa die individuelle Anreise zu DAV-Hütten nicht mit einbezogen, da diese außerhalb unseres direkten Einflussbereichs liegt.
Einheit: CO₂e – was bedeutet das?
Die Emissionen werden in Tonnen CO₂-Äquivalenten (CO₂e) erfasst. Das „e“ steht für „Äquivalente“, da nicht nur CO₂, sondern auch andere klimaschädliche Gase wie Methan (CH₄) und Lachgas (N₂O) berücksichtigt und in CO₂ umgerechnet werden.
Einordnung: Eine Tonne CO₂e – wie viel ist das?
Zum Vergleich: Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Person in Deutschland lag laut Umweltbundesamt im Jahr 2023 bei rund 9,1 Tonnen CO₂ pro Jahr.
Eine einzelne Tonne CO₂e entspricht also etwa einem Neuntel des jährlichen Pro‑Kopf-Ausstoßes – ein greifbarer Maßstab für unsere Verantwortung als Verein.